
Vor Vertragsabschluss mit einem Softwarehaus sollten CTOs gezielt 5 Schlüsselfragen stellen. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie Risiken minimieren und den idealen Technologiepartner für Ihr Projekt finden – mit praktischen Beispielen, Checklisten und wertvollen Tipps.
Die Wahl des richtigen Technologiepartners ist eine der wichtigsten Entscheidungen für den langfristigen Erfolg Ihres digitalen Projekts. Ein falscher Partner kann Zeit, Geld und Vertrauen kosten – während ein erfahrener Softwareentwickler Ihr Unternehmen auf die nächste Stufe heben kann. CTOs und Geschäftsführer stehen regelmäßig vor der Herausforderung, ein Softwarehaus aus der Vielzahl der Anbieter auszuwählen. Doch bevor Sie einen Vertrag unterschreiben, sollten Sie unbedingt die richtigen Fragen stellen.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche 5 entscheidenden Fragen Sie jedem Softwarehaus stellen müssen, um die Qualität, Zuverlässigkeit und Passgenauigkeit Ihres künftigen Partners realistisch einzuschätzen. Sie erhalten praxisnahe Beispiele, Tipps aus der Erfahrung und Hinweise auf häufige Fallstricke. Außerdem zeigen wir, wie Sie Ihre Entscheidung mit konkreten Kriterien absichern – für einen langfristigen, erfolgreichen Start Ihrer digitalen Transformation.
„Eine kluge Vorbereitung schützt Sie vor späteren Enttäuschungen und gibt Ihnen Sicherheit in der Zusammenarbeit.“
Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Sie mit den richtigen Fragen Risiken minimieren und den besten Technologiepartner für Ihr Unternehmen finden.
Die Zusammenarbeit mit einem Softwarehaus ist weit mehr als ein klassisches Lieferantenverhältnis. Sie legen den Grundstein für eine langfristige Partnerschaft, die Ihr Unternehmen technologisch prägt. Eine unüberlegte Entscheidung kann zu Verzögerungen, Budgetüberschreitungen oder sogar Projektabbrüchen führen. Umgekehrt profitieren Sie von Innovation, Prozessoptimierung und stabilen Systemen, wenn Sie den richtigen Partner wählen.
Zu den häufigsten Risiken zählen:
„Ein versierter Technologiepartner versteht Ihr Geschäft und begleitet Sie proaktiv bei jedem Schritt.“
Deshalb sollten Sie im Auswahlprozess gezielt auf Verlässlichkeit, Erfahrung und Innovationskraft achten. Weitere Entscheidungshilfen finden Sie auch in unserem Beitrag „Die richtige IT-Firma auswählen: 15 entscheidende Fragen“.
Erkundigen Sie sich nach vergleichbaren Projekten und lassen Sie sich konkrete Referenzen zeigen. Fragen Sie nach Fallstudien, Kundenzitaten oder Demo-Versionen. Ein professionelles Softwarehaus wird stolz auf seine Erfolge verweisen und diese transparent präsentieren.
Ein Technologiepartner mit tiefem Verständnis für Ihre Branche versteht nicht nur die technischen, sondern auch die geschäftlichen Herausforderungen. Beispiele:
Fragen Sie gezielt nach Branchenprojekten und wie das Softwarehaus typische Herausforderungen gelöst hat.
Ein strukturiertes Projektmanagement ist das Rückgrat jeder erfolgreichen Zusammenarbeit. Klären Sie im Vorfeld, welche Methoden das Softwarehaus einsetzt (z. B. Scrum, Kanban, klassisches Projektmanagement) und wie die Kommunikation organisiert ist.
Fragen Sie auch nach dem Umgang mit Änderungen im Projektverlauf – Flexibilität und Agilität sind heute unverzichtbar. Ein guter Partner beschreibt Ihnen den gesamten Ablauf und zeigt, wie Risiken aktiv gemanagt werden.
Ein Softwarehaus mit hoher Qualitätsorientierung setzt auf einen Mix aus automatisierten Tests (Unit-Tests, Integrationstests) und manuellen Prüfungen (z. B. User Acceptance Tests). Fragen Sie, wie Fehler frühzeitig erkannt und behoben werden und wie Sie als Kunde in den Testprozess eingebunden werden.
Bitten Sie um Beispiele aus der Praxis, wie Fehler behandelt wurden oder wie durch Tests kritische Probleme verhindert werden konnten. Lassen Sie sich ggf. einen Auszug aus der Teststrategie zeigen.
Klären Sie, ob Sie ein Festpreisangebot oder ein Time-and-Material-Modell bevorzugen. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile:
Beispiel: Für ein MVP-Projekt empfiehlt sich oft ein flexibles Modell. Bei klar umrissenen Anforderungen kann ein Festpreis die bessere Wahl sein.
Fragen Sie gezielt nach möglichen Zusatzkosten wie Wartung, Support oder Lizenzgebühren. Ein seriöses Softwarehaus wird alle Posten offenlegen. Für eine tiefergehende Analyse empfehlen wir den Artikel „7 entscheidende Kostenunterschiede: IT-Outsourcing vs. internes Team“.
Die eigentliche Herausforderung beginnt oft erst nach dem Projektabschluss. Fragen Sie, wie Support organisiert ist, welche Reaktionszeiten gelten und wie Fehlerbehebung, Updates oder Weiterentwicklung ablaufen.
Lassen Sie sich konkrete SLA-Angebote zeigen und klären Sie, was bei Störungen oder Ausfällen passiert. Gute Softwarehäuser bieten verschiedene Support-Modelle – von Basis-Support bis zum 24/7-Notfalldienst.
Praxis-Tipp: Prüfen Sie, wie die Wissensübergabe erfolgt und ob eine Dokumentation bereitgestellt wird. Das sichert Ihre Unabhängigkeit und erleichtert spätere Anpassungen.
Fragen Sie nach dem bevorzugten Technologiestack und prüfen Sie, ob die eingesetzten Technologien zu Ihrer langfristigen Strategie passen. Sicherheit ist ein oft unterschätztes Thema – lassen Sie sich erklären, wie Datenschutz, Verschlüsselung und Zugriffsrechte umgesetzt werden.
Ein modernes Softwarehaus plant von Anfang an mit, wie Ihre Anwendung wachsen kann – sei es durch Lastverteilung, Cloud-Nutzung oder modulare Architektur. Beispiel: Unternehmen, die mit einer Progressive Web App starten, profitieren später von einer leichteren Erweiterbarkeit.
Viele Unternehmen entscheiden sich zu schnell für einen Anbieter. Prüfen Sie Angebote sorgfältig, vergleichen Sie mehrere Softwarehäuser und holen Sie Feedback von Referenzkunden ein.
Definieren Sie Ihre Ziele klar und prüfen Sie, ob das Softwarehaus Ihre Erwartungen realistisch einschätzt. Eine professionelle Beratung hilft dabei, den Projektumfang korrekt zu bestimmen.
Vermeiden Sie diese Fehler durch strukturierte Prozesse und offene Kommunikation.
Für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit Ihres IT-Projekts empfehlen wir unseren Beitrag „ROI in der IT: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Berechnung“.
Die Auswahl des passenden Softwarehauses entscheidet maßgeblich über den Erfolg Ihres digitalen Projekts. Mit den hier vorgestellten 5 Fragen sichern Sie sich umfassende Einblicke in Arbeitsweise, Erfahrung und Servicebereitschaft Ihres Partners. Transparenz, Kommunikation und eine klare Erwartungshaltung sind der Schlüssel zu einer produktiven Zusammenarbeit.
Nutzen Sie unsere Checkliste und stellen Sie gezielt Fragen zu Projekterfahrung, Projektmanagement, Qualitätssicherung, Kostenstruktur sowie Support. So schützen Sie Ihr Unternehmen vor teuren Fehlern und gewinnen einen Partner, der Sie langfristig unterstützt.
Sie möchten mehr erfahren? Lesen Sie weiter in unserem Artikel „Die richtige IT-Firma auswählen“ oder kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.


